Schwarzwald Genossenschaft Lebensbaum i.G.
 
Biologisch, lebensfrohe Wohngemeinschaft

Tiny Haus Stellplätze im ahr 2026 / geschrieben von Gudi

Für alle TINY HAUS INTERESSENTEN, welche sich hier bei uns auf die Seite begeben haben, möchten wir ein paar Worte schreiben.

Mein Mann Frank und ich haben uns 2018 kurz vor Weihnachten im Wohnzimmer dazu entschlossen eine Wohngemeinschaft zu gründen. Einen Wohnraum für Menschen wollten wir schaffen, die wie wir zusammen mit anderen Menschen leben möchten, naturnah, ohne Mobilfunk sprich WLAN und Handy, minimalistisch einfach, nachhaltig in der Gemeinschaft zusammen leben, und doch seinen eigenen abgeschlossenen Wohnraum haben. Tiny Häuser haben mich schon sehr früh fasziniert und ich hatte auch schon ein T.H in Aufrage gegeben. Jedoch musste ich schnell feststellen, dass es wirklich schwierig ist einen Platz für sein tolles Haus zu bekommen, wenn man nicht in der Stadt wohnen will.
Und habe den Auftrag wieder storniert.
In der Gemeinschaft, war es angedacht ein paar Stellplätze 5-10 zu errichten, mit Wasser und Abwasseranschluss, evtl. sogar noch ein Telefonkabel.

Unser bevorzugtes Objekt, was seit 1,5 Jahren zum Verkauf steht, stellte sich als nicht realisierbar heraus. Die Gemeinde war komplett gegen uns.

Ja, nach und nach haben wir uns andere Objekte angeschaut und bemerkt, dass alle Gemeinden so ticken. Keine Gemeinde und kein Landkreis sind im 21 Jahrhundert wirklich angekommen, und bereit ökologisch umzudenken, neue Wohnformen zu akzeptieren, und die schönheit eines Tiny Hauses zu erkennen. 

Die Welt im Wandel, aber nicht im Schwarzwald.

Der zweite Grund warum wir dann die Tiny Haus Thematik erst einmal hinten angestellt haben war der Punkt, dass alle Menschen die einen Stellplatz suchen, den Begriff Genossenschaft nicht kennen und auch keinen Bezug dazu aufbauen wollten.
Unsere Erfahrungen waren, man sucht händeringend einen Stellplatz, egal wo, Hauptsache man hat einen Platz wo das Teil stehen bleiben kann. Den Platz und das Haus als Ferienomzil, wenn man nicht da ist vermieten, das wäre klasse. Bis zur Rente mal einen Stellplatz haben und dann schauen was sich so ergiebt. Und auf ein gemeinschaftliches Leben im Haus hatte auch keiner der Interssenten Lust. Wie ich soll das Gemeinschaftshaus mit sauber machen, ich wohn doch im Tiny.
Man will einen billigen Stellplatz, und sich ein schönes Leben machen, denn das Tiny hat ja schon 60.000 € veschlungen, da ist kein Geld mehr über für eine Einlage in die Genossenschaft.

Hier noch einmal zum nachlesen was wir so im Sinn hatten.
Geplant war von den Gründern der Gemeinschaft und den jetzigen Mitgliedern, dass die Tiny Häuser einen Stellplatz bekommen mit ca. 70 qm Platz. Eine Anmeldung erfolgt im Haupthaus, daher bekommt auch jeder noch einen extra Raum im Haupthaus ( hat alles seien SINN ). Eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft war die Vorraussetzung für den Stellplatz. Die Einlage von 15.000 € ist die Voraussetzung. Der Raum im Haupthaus mit ca. 10-15 qm, kann individuell eingerichtet werden, mit einem Gästebett, Regalen, Abstellraum ect pp.

Dem Mitglied welches im Tiny Haus wohnt, steht das Haus der Gemeinschaft, ebenso komplett zur Verfügung wie den Mitgliedern die im Haus wohnen. Es war geplant den Tiny Haus Bewohnern ein Telefonkabel zu LEGEN, dass auch diese vom kleinen Haus telefonieren und kabelgebunden ins Internet können.
Handy sind im Tiny Haus verboten, es darf auf dem ges. Gelände kein Handy benutzt werden. Ja und diese Punkte wollten und konnten bis auf zwei Menschen, keiner der Interessenten für sich umsetzen. Das Standgeld beläuft sich auf 300 € inkl. NK.zzgl Rücklagen.

Wir haben in den letzen 1,5 Jahren viel gelernt über Menschen die im Tiny Haus leben möchten. Über Gemeinden und Kommunen die voll in ihrer Schiene stecken. Blos keine Veränderungen zulassen, man weis nicht was dabei raus kommt.!! Wenn unsere Vorfahren auch so gedacht hätten, wo wären wir denn dann heute??? Daher denke ich, im Jahr 2026 tut sich evtl. etwas.

Die Idee ist nach wie vor immer noch bei uns in der Gemeinschaft, jedoch steht die Gemeinschaft, das Haupthaus und auch die Menschen im Vordergrund, die sich in die Genossenschaft einfügen wollen und auch können. Mitgliedern der Genossenschaft die im Haupthaus wohnen, wird, wenn es denn einmal möglich sein sollte, das erste Stellrecht auf ein Tiny Haus ermöglicht. Denn diese Menschen haben sich dann in der Gemeinschaft bewährt.

Ich danke Euch für's lesen, und hoffe es hat euch gezeigt, welche Schwierigkeiten sich für uns im Bereich Tiny Haus Stellpältze ergeben haben, und warum wir jetzt so zu diesem Thema stehen.

Herzliche Grüße Gudi