Schwarzwald Genossenschaft i.g.
 
Biologisch  Lebensfrohe Wohngemeinschaft



Die Genossenschaft in kurzen Zügen erklärt


Genossenschaften verbesserten bereits im 19. Jahrhundert die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung. 
Bis heute ist die genossenschaftliche Selbsthilfe ein Sinnbild zwischenmenschlicher Solidarität und demokratischer Kultur, das wir leben und erhalten wollen. Wir haben vieles, was unsere Genossenschaft prägt, hier veröffentlicht. Mehr dazu unter: die Vision.

Die Genossenschaft ist, einfach gesagt, ein Unternehmen, welches demokratisch aufgebaut ist. D. h., dass alles, was in der Genossenschaft geschieht, von den Mitgliedern abgesegnet und beschlossen wird. Somit kann sich jedes Mitglied einbringen.

Um die Genossenschaft finanzieren zu können, sind eigene Einlagen, eigene Anteile notwendig. Die Höhe der Anteile, die jedes Mitglied in die Genossenschaft einbringt, können individuell erhöht werden bis zu einem Maximum von 25.000 €. Die Finanzierung erfolgt immer gemeinschaftlich. In unserem Fall wird auch ein Darlehen einer Bank zum Tragen kommen.

In einer Genossenschaft gibt es, wie bei einem Verein auch, eine Satzung. Diese regelt die Abläufe innerhalb der Gemeinschaft und die rechtlichen Belange für die Genossenschaft und deren Mitglieder.
Die Buchführung sowie auch Prüfungen über den Genossenschaftlichen Prüfverband geben den Mitgliedern Sicherheit über die Finanzen. 

Als Vollmitglied mit Wohnraum im Haus oder einem Tiny-Haus-Stellplatz ist die Mindestmenge von ca. 20 Geschäftsanteilen à 500,– € erforderlich. Jedes Mitglied hat in einer Genossenschaft eine Stimme, egal wie viele Anteile es besitzt. Trotz der Einlagen muss zusätzlich ein geringer Mietzins bezahlt werden, um das Darlehen zu tilgen und um Rücklagen zu bilden. Dieser Mietbeitrag wird im sozialen Bereich liegen, zwischen 5,– bis 7,– Euro/qm. Der Stellplatz eines Tiny-Haus-Besitzers beläuft sich ebenfalls auf 20 Anteile, auch hier ist dann der Grund und Boden Eigentum wie bei einer Wohnung im Haus. Die Größe des Grundstückes für ein Tiny-Haus beläuft sich auf ca. 100 bis 200 qm. Der Mietzins als Genossenschaftliches Mitglied wird für einen Tiny-Haus-Stellplatz bei 100,– bis 200,– € liegen. 
Je nach Kreditvolumen und Laufzeit.

“Eigentum verpflichtet", heißt es so schön und von daher muss die Fläche, die bewohnt wird, auch selbstverantwortlich gepflegt werden. 
In den Wohnungen ist z. B. jeder für seinen Bodenbelag oder Wandbelag selbst verantwortlich. Ebenso auf den Tiny-Haus-Stellplätzen muss jeder Bewohner schauen, dass seine Fläche in Ordnung gehalten wird.

Mietexplosionen ins Uferlose und Kündigungen von Wohnraum durch den Vermieter sind ausgeschlossen, da jedes Mitglied Eigentümer ist.

Der Eintritt
Dieser erfolgt recht unbürokratisch in Form eines Antrags zur Aufnahme. Hier wird u. a. nachgeschaut, wer in die Wohngemeinschaft eintreten möchte, wieviel Platz benötigt wird, was aktuell machbar ist und ob die Interessenten zur bestehenden Gemeinschaft passen.  Es wird eine Annäherungsphase geben. Wenn diese Punkte alle erfüllt sind, kann der Einzug auf unbefristete Zeit erfolgen.

Der Austritt

Wenn es einem Mitglied nicht mehr in der Gemeinschaft gefällt, oder es sich andere Umstände zum Auszug ergeben, können die Geschäftsanteile zum Ende des Geschäftsjahres gekündigt werden. Diese werden dann zum Ende [Austritt] wieder vollständig ausbezahlt.