Schwarzwald Genossenschaft i.g.
 
Biologisch, lebensfrohe Wohngemeinschaft



Die Genossenschaft in kurzen Zügen erklärt - unsere Einstiegskriterien.

Genossenschaften verbesserten bereits im 19. Jahrhundert die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung. 
Bis heute ist die genossenschaftliche Selbsthilfe ein Sinnbild zwischenmenschlicher Solidarität und demokratischer Kultur, das wir leben und erhalten wollen. Wir haben vieles, was unsere Genossenschaft prägt, hier veröffentlicht.

Die Genossenschaft ist, einfach gesagt, ein Unternehmen, welches demokratisch aufgebaut ist. D. h., dass alles, was in der Genossenschaft geschieht, von den Mitgliedern abgesegnet und beschlossen wird. Somit kann sich jedes Mitglied einbringen. In einer Genossenschaft gibt es, wie in einem Verein auch, eine Satzung. Diese regelt die Abläufe innerhalb der Gemeinschaft und die rechtlichen Belange für die Genossenschaft und deren Mitglieder. Die Prüfungen durch den Genossenschaftlichen Prüfverband, geben den Mitgliedern Sicherheit über die Finanzen.

Um die Genossenschaft finanzieren zu können, sind eigene Einlagen, eigene Anteile notwendig. Als Voraussetzung für eine Wohnung in unserer Gemeinschaft, ist ein Eigenkapital / Startkapital von mindestens 15.000 € notwendig.

Wir wollen ein Mehrgenerationen Projekt erschaffen. Darunter verstehen wir auch die lange Finanzierung des Objektes über 20 Jahre. Der Hof soll immer in den Händen der aktuellen Bewohner bleiben. Auch in 50 oder 60 Jahren, soll unser Hof den Menschen als ökolgisch, bezahlbarer Lebensraum dienen.
"Eigentum verpflichtet", heißt es so schön und von daher muss die Fläche, die bewohnt wird, auch selbstverantwortlich gepflegt werden. 
In den Wohnungen ist z. B. jeder für seinen Bodenbelag oder Wandbelag selbst verantwortlich, auch für kleine Reparaturen.

Mietexplosionen ins Uferlose und Kündigungen von Wohnraum durch den Vermieter sind ausgeschlossen, da jedes Mitglied Genossenschaftsmitglied ist. Die Genossenschaft bietet den Mitgliedern einen sicheren Wohnraum auf Lebzeiten.

Der Eintritt
Dieser erfolgt recht unbürokratisch in Form eines Antrags zur Aufnahme. Hier wird u. a. nachgeschaut, wer in die Wohngemeinschaft eintreten möchte, wieviel Platz benötigt wird, was aktuell machbar ist und ob die Interessenten zur bestehenden Gemeinschaft passen.  Es wird eine Annäherungsphase geben. Wenn diese Punkte alle erfüllt sind, kann der Einzug auf unbefristete Zeit erfolgen.

Der Austritt

Wenn es einem Mitglied nicht mehr in der Gemeinschaft gefällt, oder es sich andere Umstände zum Auszug ergeben, können die Geschäftsanteile zum Ende des Geschäftsjahres gekündigt werden. Diese werden dann zum Ende [Austritt] wieder vollständig ausbezahlt.